Viel Schönes gesehen in Bella Italia
Von Anfang Mai bis Anfang Juni 2026 waren wir wieder in Italien unterwegs. Wie immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also Bahn, Bus, Taxi und manchmal auch mit Fähren. Diesmal bereisten wir die nördlicheren Gefilde des Landes, besuchten dort eine Reihe sehenswerter Städte und erkundeten wunderbare Landstriche.
Ausgangspunkt war Bologna, die tolle Hauptstadt der Emilia-Romagna mit ihrem großteils verkehrsberuhigten Centro Storico, den kilometerlangen Arkadengängen und einer überaus lebendigen Atmosphäre.
Zweite Station war Modena mit seiner beeindruckend großen Piazza Grande und dem Mercato Storico Albinelli, einer traditionsreichen Markthalle, in der das kulinarische Herz der Region höher schlägt. Danach verbrachten wir einige Tage im recht beschaulichen, aber durchaus sehenswerten Piacenza.
Von dort aus unternahmen wir einen Tagesausflug mit dem Bus 40 Kilometer südwestlich nach Bobbio. Das Dorf liegt malerisch im Tal der Trebbia und ist bekannt für seine Ponte Vecchio. Die historische Steinbogenbrücke ist ein einzigartiges Landmark und beliebtes Fotomotiv.
Weiter gings dann Richtung Norden in die Lombardei nach Bergamo. In der von Touristen frequentierten Oberstadt, der Città Alta, hatten wir abseits der Massen eine feine und ruhige Unterkunft mit Terrasse und super Ausblick.
Wesentlich weniger turbulent war es in Lovere am nahegelegenen Lago d'Iseo. Bei einem Ausflug mit der Fähre konnten wir in eine traumhafte Seen- und Berglandschaft eintauchen.
Einen wunderbar entspannten Aufenthalt inklusive Bootsausflug genossen wir anschließend auch im ausgesprochen schmucken Städtchen Desenzano del Garda im Südwesten des Gardasees.
Von hier aus reisten wir ein kleines Stück weiter nach Mantua, das nicht nur jede Menge mittelalterliche Architektur zu bieten hat, sondern auch von drei Seen und viel Grün umgeben ist.
Viel italienisches Flair und historisches Ambiente ist jedenfalls in Padua zu spüren. Im Centro Storico gibt es unzählige nette Cafés und Bars, die gut und günstig Aperitivo und Tramezzini servieren. Und von der riesigen Terrasse unserer zentral gelegenen Ferienwohnung hatten wir einen unglaublichen Ausblick über die Dächer der Altstadt.
Zum Abschluss verbrachten wir dann noch fünf Tage in Chioggia. Die Hafenstadt liegt am Südende der Lagune von Venedig und ist mehr als malerisch. Bunte Häuser, Kanäle, Brücken, Boote, der Fischmarkt ... an jeder Ecke ein Fotomotiv und auf Schritt und Tritt Lokale, die Cicchetti, also die kleinen venezianischen Köstlichkeiten, anbieten.
Zu guter Letzt wagten wir uns dann zeitig in der Früh von Chioggia aus nach Venedig, und zwar mit der Linie 11, eine kombinierten Fähr- und Buslinie, die die Inseln Pellestrina und Lido verbindet und von dort weiter via Vaporetto nach San Marco führt. Und ja, die Fahrt am Canal Grande war schon ergreifend ...
Kurzum: Wie haben viel Schönes gesehen in Bella Italia, ausgezeichnet gegessen und getrunken und höchst angenehme Urlaubstage verbracht. Die gesammelten Reiseeindrücke gibt es im Fotoalbum Italien 2026 auf Flickr zu sehen.





Kommentar schreiben