Reiseeindrücke: Bologna

Die Stadt der Arkaden

Säulen und Türme

Sie prägen das Straßenbild und das Lebensgefühl von Bologna: die weltberühmten Portici. Das verzweigte Netz an historischen und neueren überdachten Säulengängen zieht sich mit einer Gesamtlänge von mehr als 60 Kilometern durch die rund 400.000 Einwohner zählende Hauptstadt der Emilia-Romagna. Es bildet das längste Arkadensystem der Welt und erstreckt sich vom Centro Storico bis in der Peripherie.

Ausflugsziel mit Ausblick

Arkaden von San Luca

Besonders beeindruckend und bei Pilgernden sehr beliebt ist der Portico di San Luca. Der Arkadengang beginnt an der Porta Saragozza, einem der Tore in der mittelalterlichen Stadtmauer. Er führt dann über vier Kilometer und viele Stufen einen Hügel hinauf ins Grüne zur Wallfahrtskirche von San Luca. Das Bauwerk zählt 666 ununterbrochene Bögen und gehört zusammen mit anderen denkmalgeschützten Anlagen seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 

 

Zu Fuß ist der Weg bergauf recht sportlich. Faulere oder betagte Ausflügler können den San Luca Express nehmen, einen eher teuren und oft vollen kleinen Touristenzug. Wie auch immer, der Ausblick von oben auf die Stadt zahlt sich jedenfalls aus.

Mauern, Bäume, Stadtblick

Flaniermeilen und Open-Air-Wohnzimmer

Die Arkadengänge von Bologna sind nicht nur sehenswert und architektonisch interessant, sondern verbessern auch die Lebensqualität im städtischen Raum. Sie spenden Schatten, schützen vor Regen, dienen als Flaniermeilen, bieten Platz für nette Schanigärten und werden von den Bolognesi gerne als Treffpunkt und Open-Air-Wohnzimmer genutzt. Wirklich angenehm, auch für Besucherinnen und Besucher, die diese tolle Stadt einfach zu Fuß erkunden können.

Wer sich näher interessiert, findet auf der offiziellen Tourismus-Website Bologna Welcome viel Wissenswertes und Spaziervorschläge zu den

UNESCO-Arkaden von Bologna. Und mehr Fotos von unserer Frühjahrsreise durchs nördliche Italien gibts hier im Blogbeitrag: Viel Schönes gesehen in Bella Italia.

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